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WIR haben unser Hobby zur Leidenschaft gemacht:

Liköre


WIR, die DROBBE-Likörmanufaktur Hemsbach, das sind Sven Maschur und Clarissa Böhler.

Alles begann im Jahr 2020 mit einer Stammtischlaune:

„Mach‘ doch mal einen Eierlikör!“

Klar, warum nicht? Der Auftrag war erteilt, allein die Umsetzung machte uns Sorgen, denn es sollte natürlich etwas Besonderes werden.

Nach unserem Empfinden haben viele selbstgemachte Eierliköre aber zwei wesentliche Probleme: den langweiligen „Einheitsgeschmack“, da sie auf Agraralkohol basieren, und die eingeschränkte Haltbarkeit der darin verwendeten Eier. Einfach mal einen guten Eierlikör ein paar Monate im Schrank stehen lassen und zu besonderen Anlässen kredenzen? Schwierig…

Also begannen wir zu tüfteln.

Nach ein paar Wochen hatten wir endlich die Lösung gefunden, um beide Probleme zu umschiffen: Überseerum mit seinem kräftigen und vollmundigen Geschmack als Basis und auch wesentlich länger haltbar.
Nun, die Probe am Stammtisch war ernüchternd. – Nein, nicht, dass unser erster Handmade-Eierlikör nicht geschmeckt hätte, im Gegenteil: Alle „Stammtischler“ wollten Eierlikör! Gleich am nächsten Tag mussten wir neuen ansetzen. Binnen eines Monats kamen wir auf sieben Liter.

 

Damit nicht genug: Die Ansprüche unserer Kumpels und Freunde stiegen.

Sie wollten Abwechslung.

Wunschkandidat: ein Kaffeecreme-Likör. Und der sollte doch bitte wie der „Big Player“ schmecken.

Nach reiflicher Überlegung entschieden wir uns dagegen. Wir wollten kein Imitat, sondern ein Original! Und wir entwickelten… den IRISHMAN. Und der schlug ein wie eine Bombe trotz (oder wegen?) seines eigenen Geschmacks.

Unsere monatliche Produktion von sieben Litern Eierlikör wuchs um weitere sieben Liter IRISHMAN. Und wir hatten Spaß daran und freuten uns, dass unsere Liköre allen so gut schmeckten.

 

Die Adventszeit nahte, und es zündete ein neuer Wunsch in der Stammtischrunde:

Wie wäre es mit etwas Weihnachtlichem?

Abermals starteten wir ein paar Versuchsrunden. Wir probierten uns an Schokoladenlikör, Lebkuchenlikör und einigen Geschmacksvarianten mehr. Bis wir schließlich auf die Idee kamen, einen Apfellikör zu zaubern. Wobei: Es waren nicht wir, es war die Idee der besseren (weiblichen) Hälfte – die andere schüttelte eher den Kopf und befand das Vorhaben für Irrsinn.

Doch der Apfellikör entpuppte sich als der Renner. Wir hatten auf Bitten unsere Liköre bei einem befreundeten Weihnachtsbaumverkauf ausgestellt. Was dann kam, konnte niemand erahnen. Anstatt die Vorweihnachtszeit zu genießen, standen wir fast täglich in der Küche und setzten neue Liköre an. Telefonierten herum, um leere Flaschen zu bekommen, und füllten einfach nur noch ab. Unglaublich. Diese Nachfrage hätten wir uns nie träumen lassen. Am Weihnachtsmorgen hatten wir unsere letzte Flasche Likör verkauft. Und waren absolut fertig. Aber auch stolz.

Und dann orderte die Familie zu Heiligabend noch einen Apfellikör. Ein letzter Ansatz, ein „Drobbe“ sozusagen, war noch übrig, und so wurde auch dieser letzte Likörwunsch rechtzeitig abge- und erfüllt.


Und der DROBBE war geboren.

Aktuell haben wir sechs Liköre am Start. Drei weitere Sommerliköre sind in der Mache.
Wir sind auf der Reise und kommen hoffentlich noch lange nicht an unserem Ziel an…

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„Mach‘ doch mal einen Eierlikör!“